Gastronomie

Fotos: (c) Denis Bury, Essen

Neuverpachtung der Gastronomie

Museum / Schloss Morsbroich in Leverkusen

 

Die KulturStadtLev (kommunaler Eigenbetrieb der Stadt Leverkusen) schreibt die Gastronomie im Ensemble Morsbroich zum nächstmöglichen Zeitpunkt aus.

Gesucht wird ein ebenso leidenschaftlicher wie hochkreativer Kopf, der sich betriebswirtschaftlich seriös aber experimentierfreudig auf die gerade begonnene Neuausrichtung des historischen Ensembles Morsbroich einlässt. Insbesondere ein enges Zusammenspiel mit dem neuen Direktor des Museum Morsbroich wird dafür als Voraussetzung angesetzt. Das gastronomische Angebot sollte sich ganz selbstverständlich mit einer breiten, immer wieder auch überraschenden Palette zwischen niederschwellig (Biergarten) und anspruchsvoll (mehrgängige Menüfolgen) bewegen.

Das Gesamtensemble Morsbroich ist ein bedeutender historischer Ort in der 167.000 Einwohner zählenden Stadt Leverkusen. Das ehemalige Rokoko-Lustschloss liegt dabei nur 20 km vom Kölner Dom entfernt und beherbergt neben dem international hoch angesehenen Museum für Gegenwartskunst auch den Kunstverein Leverkusen. Das Hauptgebäude wird umgeben von einer Vorburg und einem inneren Garten, an den sich rückwärtig ein kleiner ebenfalls gastronomisch nutzbarer Park anschließt.  Das Ensemble liegt in unmittelbarer Nähe zu vier Wohngebieten und zum Klinikum Leverkusen.

In der Gesamtanlage finden sich der über die Stadtgrenzen hinaus bekannte barocke Spiegelsaal sowie - unmittelbar neben der Restaurantfläche in der Vorburg gelegen - der sogenannte Gartensaal, ein Veranstaltungssaal für 100 Gäste. In beiden Räumen finden regelmäßig städtische Veranstaltungen wie Eröffnungen, Eheschließungen, repräsentative Empfänge, Tagungen, Konzerte, Lesungen, Vorträge etc., im Gartensaal auch private und öffentliche Festlichkeiten statt. Vor Corona fanden allein im Gartensaal 2018 knapp 150 Veranstaltungen statt. Hinzu kommen standesamtliche Trauungen und städtische Festveranstaltungen im historischen Spiegelsaal des Museums.

Die eigentliche Restaurantfläche bietet Raum für ca. 60 Gäste und kann im Sommer um eine große Außenbewirtschaftung ergänzt werden, wodurch das Platzangebot sicher verdoppelt werden kann. Veranstaltungsbezogene Bewirtungen durch die neue Pächterin / den neuen Pächter / die Pächterfamilie in den genannten Räumlichkeiten sowie der Außenanlage des Ensemble Morsbroich sind ausdrücklich erwünscht.

Die Bewirtschaftung soll als inhabergeführter Betrieb mit ausgewiesener Qualifikation auf den Gebieten Service, Küche und Betriebsleitung erfolgen.

Ensemble, Museum und Gastronomie sollen sich als eine gemeinsam gedachte Einheit zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadtgesellschaft mit unverwechselbarer Eigenständigkeit und dezidiert überregionaler Ausstrahlung entwickeln.

Alle Modalitäten zu Pacht, gastronomischer Ausstattung, innenarchitektonischer Gestaltung sowie einem Exklusivrecht zum Catering auf dem Gelände Morsbroich sehen wir in Abhängigkeit der Gesamtkonzeption.

Haben Sie Lust? Dann bewerben Sie sich mit den entsprechenden Nachweisen der Fachkunde, den bisherigen Tätigkeiten, Referenzen, Kapitalnachweisen und natürlich einer ersten Ideenskizze zu Ihrem Gastronomiekonzept bis zum 31. Mai 2022 bei:

Stadt Leverkusen
KulturStadtLev
Postfach 101140
51311 Leverkusen

Für Rückfragen und eventuelle Ortstermine wenden Sie sich bitte an den Direktor des Museum Morsbroich Leverkusen, Herrn Jörg van den Berg.

Kontakt

Museum Morsbroich, Claudia Leyendecker
Telefon: +49 214 406 – 45 10
E-Mail: claudia.leyendecker@museum-morsbroich.de

Objektdaten

Gastrofläche 345 qm
Baujahr 1990

Objektanschrift

Gustav-Heinemann-Straße 80
D 51377 Leverkusen

Ausstattung

  • Denkmalschutz-Afa
  • Steinboden
  • Frei
  • Kunststofffenster
  • Gastterrasse
  • Nicht unterkellert
  • Kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage
  • Fußbodenheizung
  • Gas
  • Öffentliche Parkplätze und Anbindung an den ÖPNV

Gastronomie

Fotos: (c) Denis Bury, Essen

Neuverpachtung der Gastronomie

Museum / Schloss Morsbroich in Leverkusen

 

Die KulturStadtLev (kommunaler Eigenbetrieb der Stadt Leverkusen) schreibt die Gastronomie im Ensemble Morsbroich zum nächstmöglichen Zeitpunkt aus.

Gesucht wird ein ebenso leidenschaftlicher wie hochkreativer Kopf, der sich betriebswirtschaftlich seriös aber experimentierfreudig auf die gerade begonnene Neuausrichtung des historischen Ensembles Morsbroich einlässt. Insbesondere ein enges Zusammenspiel mit dem neuen Direktor des Museum Morsbroich wird dafür als Voraussetzung angesetzt. Das gastronomische Angebot sollte sich ganz selbstverständlich mit einer breiten, immer wieder auch überraschenden Palette zwischen niederschwellig (Biergarten) und anspruchsvoll (mehrgängige Menüfolgen) bewegen.

Das Gesamtensemble Morsbroich ist ein bedeutender historischer Ort in der 167.000 Einwohner zählenden Stadt Leverkusen. Das ehemalige Rokoko-Lustschloss liegt dabei nur 20 km vom Kölner Dom entfernt und beherbergt neben dem international hoch angesehenen Museum für Gegenwartskunst auch den Kunstverein Leverkusen. Das Hauptgebäude wird umgeben von einer Vorburg und einem inneren Garten, an den sich rückwärtig ein kleiner ebenfalls gastronomisch nutzbarer Park anschließt.  Das Ensemble liegt in unmittelbarer Nähe zu vier Wohngebieten und zum Klinikum Leverkusen.

In der Gesamtanlage finden sich der über die Stadtgrenzen hinaus bekannte barocke Spiegelsaal sowie - unmittelbar neben der Restaurantfläche in der Vorburg gelegen - der sogenannte Gartensaal, ein Veranstaltungssaal für 100 Gäste. In beiden Räumen finden regelmäßig städtische Veranstaltungen wie Eröffnungen, Eheschließungen, repräsentative Empfänge, Tagungen, Konzerte, Lesungen, Vorträge etc., im Gartensaal auch private und öffentliche Festlichkeiten statt. Vor Corona fanden allein im Gartensaal 2018 knapp 150 Veranstaltungen statt. Hinzu kommen standesamtliche Trauungen und städtische Festveranstaltungen im historischen Spiegelsaal des Museums.

Die eigentliche Restaurantfläche bietet Raum für ca. 60 Gäste und kann im Sommer um eine große Außenbewirtschaftung ergänzt werden, wodurch das Platzangebot sicher verdoppelt werden kann. Veranstaltungsbezogene Bewirtungen durch die neue Pächterin / den neuen Pächter / die Pächterfamilie in den genannten Räumlichkeiten sowie der Außenanlage des Ensemble Morsbroich sind ausdrücklich erwünscht.

Die Bewirtschaftung soll als inhabergeführter Betrieb mit ausgewiesener Qualifikation auf den Gebieten Service, Küche und Betriebsleitung erfolgen.

Ensemble, Museum und Gastronomie sollen sich als eine gemeinsam gedachte Einheit zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadtgesellschaft mit unverwechselbarer Eigenständigkeit und dezidiert überregionaler Ausstrahlung entwickeln.

Alle Modalitäten zu Pacht, gastronomischer Ausstattung, innenarchitektonischer Gestaltung sowie einem Exklusivrecht zum Catering auf dem Gelände Morsbroich sehen wir in Abhängigkeit der Gesamtkonzeption.

Haben Sie Lust? Dann bewerben Sie sich mit den entsprechenden Nachweisen der Fachkunde, den bisherigen Tätigkeiten, Referenzen, Kapitalnachweisen und natürlich einer ersten Ideenskizze zu Ihrem Gastronomiekonzept bis zum 31. Mai 2022 bei:

Stadt Leverkusen
KulturStadtLev
Postfach 101140
51311 Leverkusen

Für Rückfragen und eventuelle Ortstermine wenden Sie sich bitte an den Direktor des Museum Morsbroich Leverkusen, Herrn Jörg van den Berg.

Kontakt

Museum Morsbroich, Claudia Leyendecker
Telefon: +49 214 406 – 45 10
E-Mail: claudia.leyendecker@museum-morsbroich.de

Objektdaten

Gastrofläche 345 qm
Baujahr 1990

Objektanschrift

Gustav-Heinemann-Straße 80
D 51377 Leverkusen

Ausstattung

  • Denkmalschutz-Afa
  • Steinboden
  • Frei
  • Kunststofffenster
  • Gastterrasse
  • Nicht unterkellert
  • Kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage
  • Fußbodenheizung
  • Gas
  • Öffentliche Parkplätze und Anbindung an den ÖPNV

Veranstaltungen

Sven Johne & Falk Haberkorn
1. September

18.00 Uhr


Aus Sicht des Archivs

Artist talk

 

Künstlergespräch im Jagdzimmer
Moderation: Thekla Zell

Eintritt frei.

 

Wie speichern wir als Gesellschaft unsere eigene Geschichte? Welche Rolle spielen hierbei öffentliche Archive?

In ihrem fortlaufenden Projekt Aus Sicht des Archivs / Sachsen-Anhalt, das aktuell im Rahmen von 2022: spielzeit #1 im Museum Morsbroich zu sehen ist, untersuchen Sven Johne (*1976 in Bergen auf Rügen) und Falk Haberkorn (*1974 in Berlin) Fotografien aus öffentlichen Stadt- und Kommunalarchiven, die in den 1990er Jahren in Ostdeutschland entstanden sind.

Was erzählen uns die Fotografien von Volksfesten, verlassenen Innenstädten und Landschaften, die von Discountern geprägt sind, über sozialen Umbruch, Strukturwandel, Deindustrialisierung und persönliche Schicksale wie sie die Städte Ostdeutschlands nach der Wende erlebt haben? Und was erzählen sie uns nicht? Welche Fotografien bilden „aus Sicht des Archivs“ die Jahre 1990 bis 2000 ab?

Im gemeinsamen Gespräch stellen Sven Johne und Falk Haberkorn ihre kooperative Arbeit vor und berichten von ihren Erfahrungen mit dem Projekt, das von der Hallenser Werkleitz-Gesellschaft unterstützt wird und das im Rahmen des Festivals Osten im Kulturpalast Bitterfeld erstmals ausgewertet wurde.

Christian Jacobs ›Unbekannte Landschaft‹
30. August

Ein Parcours auf Einladung von Tilo Schulz


6-Stunden-Performance

11–17 Uhr
anschließend Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit Christian Jacobs und Tilo Schulz


In einer 6-stündigen Performance erwandert sich der Parcoursgeher Christian Jacobs die aktuell im Museum Morsbroich präsentierte Installation your blinds don’t keep me from (2022) von Tilo Schulz. Die sich über mehrere Raumfluchten im ersten Obergeschoss des Museums erstreckende Arbeit versteht Christian Jacobs als eine „unbekannte Landschaft“, deren räumliche wie auch inhaltliche Vielschichtigkeit sich erst im Prozess des Gehens entfaltet.

Parcours sind in der Tradition des „Dérive“ (Guy Debord) Akte der Psychogeografie, bei denen die Bewegung zu einer intensiven Wahrnehmung der Mit- und Innenwelt und neuen Erkenntnissen führt. Während seiner Parcours führt Christian Jacobs gewöhnlich ein Parcoursbuch bei sich, in dem er spontane Notizen, Zeichnungen und Materialien festhält. In diesem Fall dient die Arbeit von Tilo Schulz als räumliches Parcoursbuch, in das sich die gedanklichen Spuren während der 6-stündigen Wanderung einschreiben und den Prozess festhalten werden.

KUNSTGENUSS. Museum
6. September, 13. September

in der Ausstellung ›2022: spielzeit #1‹


In dieser sich wandelnden Ausstellung zeigen die Künstler*innen einerseits in den Museumsräumen ihre abgeschlossenen Kunstwerke, z.T. auch im Dialog mit der Museumssammlung. Andererseits präsentieren sie Modelle und Projektskizzen, so dass der kreative Entwicklungsprozess sichtbar wird und die Besucher*innen daran teilhaben können.

Zum Beispiel entwerfen Margit Czenki und Christoph Schäfer in Skizzen das „Morsbroich Multiversum“. Man darf gespannt sein, ob es verwirklicht wird. Gabriela Oberkofler zaubert in ihrem Museumsraum kopfüber hängende Gärten.

Sigrid Ernst-Fuchs wird in der Führung die Intentionen der Künstler*innen erläutern.


Die Dienstags-Termine:

  • 06. September
  • 13. September

jeweils um 14.30 Uhr

Für jeden Termin ist eine Anmeldung bis zum Freitag, 12 Uhr mit Rückrufnummer unbedingt erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 12,50 € pro Person und beinhaltet den Eintritt, die Führung und Kaffee und Kuchen.

  • Telefon: +49 214 406 –45 10
  • E-Mail: claudia.leyendecker@museum-morsbroich.de

Außerhalb dieser Termine können Sie auch separat Führungen mit anschließendem Gespräch bei Kaffee und Kuchen vereinbaren (Mindestteilnehmerzahl 12 Personen).

Öffentliche Führungen
24. Juli, 31. Juli, 7. August, 14. August, 21. August, 28. August, 4. September, 11. September

Führung am Sonntag

Sie sind herzlich zu unseren Führungen am Sonntag um 15 Uhr eingeladen.

Die Führung kostet € 12 pro Person, ermäßigt € 8, und beinhaltet sowohl den Eintritt in die Ausstellung wie die Führung.

Wir empfehlen Ihnen eine Anmeldung per Telefon unter 0214 406 – 45 10 oder per E-Mail an claudia.leyendecker@museum-morsbroich.de.