Elmgreen & Dragset
MUSEUM / Use Mum
2001

 

 

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Elmgreen & Dragset
MUSEUM / Use Mum
2001

Installation aus Acrylglasbuchstaben
Maße variabel

Inv.-Nr. 5750
Museum Morsbroich, Leverkusen
Dauerleihgabe Museumsverein Morsbroich e. V.

 

Michael Elmgreen
1961, Kopenhagen (DK) / lebt in Berlin (DE)


Ingar Dragset
1969, Trondheim (NO) / lebt in Berlin (DE)

 

Ein zentrales Element der konzeptionellen Arbeiten des Künstlerduos Elmgreen & Dragset ist die kritische Infragestellung bestehender Systeme und Machtstrukturen. Wie im Fall der Installation MUSEUM / Use Mum (2001) spielen ihre Arbeiten dabei häufig mit der Struktur und Semantik von Sprache und verblüffen gerade durch die Einfachheit der Idee, mit der sie komplexe Bedeutungsfelder eröffnen und Denkschranken aufzubrechen versuchen. 

In MUSEUM / Use Mum wird die herkömmliche Bedeutung des Wortes ,Museum‘ durch die abweichende Anordnung der einzelnen Buchstaben an Wand und Boden in die Elemente „USE“ und „MUM“ zerlegt, wodurch die Frage nach der Bedeutung bzw. dem Nutzen (engl. to use) des Museums aufgeworfen wird. 

Seit Ende der 1990er-Jahre entwickelten Elmgreen & Dragset unter der Bezeichnung Powerless Structures mehrere Arbeiten, die sich in Anlehnung an den Strukturbegriff des französischen Soziologen Michel Foucault kritisch mit der Macht und Struktur von Institutionen beschäftigen – darunter auch Museen und Galerien. Dementsprechend kann die Arbeit MUSEUM / Use Mum ebenfalls als Aufforderung zur Hinterfragung und Veränderung bestehender Strukturen innerhalb des Kunstsystems gelesen werden.

Elmgreen & Dragset
MUSEUM / Use Mum
2001

 

 

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Elmgreen & Dragset
MUSEUM / Use Mum
2001

Installation aus Acrylglasbuchstaben
Maße variabel

Inv.-Nr. 5750
Museum Morsbroich, Leverkusen
Dauerleihgabe Museumsverein Morsbroich e. V.

 

Michael Elmgreen
1961, Kopenhagen (DK) / lebt in Berlin (DE)


Ingar Dragset
1969, Trondheim (NO) / lebt in Berlin (DE)

 

Ein zentrales Element der konzeptionellen Arbeiten des Künstlerduos Elmgreen & Dragset ist die kritische Infragestellung bestehender Systeme und Machtstrukturen. Wie im Fall der Installation MUSEUM / Use Mum (2001) spielen ihre Arbeiten dabei häufig mit der Struktur und Semantik von Sprache und verblüffen gerade durch die Einfachheit der Idee, mit der sie komplexe Bedeutungsfelder eröffnen und Denkschranken aufzubrechen versuchen. 

In MUSEUM / Use Mum wird die herkömmliche Bedeutung des Wortes ,Museum‘ durch die abweichende Anordnung der einzelnen Buchstaben an Wand und Boden in die Elemente „USE“ und „MUM“ zerlegt, wodurch die Frage nach der Bedeutung bzw. dem Nutzen (engl. to use) des Museums aufgeworfen wird. 

Seit Ende der 1990er-Jahre entwickelten Elmgreen & Dragset unter der Bezeichnung Powerless Structures mehrere Arbeiten, die sich in Anlehnung an den Strukturbegriff des französischen Soziologen Michel Foucault kritisch mit der Macht und Struktur von Institutionen beschäftigen – darunter auch Museen und Galerien. Dementsprechend kann die Arbeit MUSEUM / Use Mum ebenfalls als Aufforderung zur Hinterfragung und Veränderung bestehender Strukturen innerhalb des Kunstsystems gelesen werden.

Veranstaltungen

Führung und Feedback
25. November

Dienstag, 25.11., 17 Uhr

Führung und Feedback
Wir möchten mit Ihnen in den Austausch gehen!

Die Museumsflöhe Mit Kleinkindern ins Museum Morsbroich
26. November

Jeden Mittwoch, 9:30 bis 11:00 Uhr, außer in den Schulferien

 

Mit den Museumsflöhen wird es hier wuselig und trubelig. Für die Kinder ist es eine erste spielerische Begegnung mit den Skulpturen im Schlosspark und der Kunst im Museum, für die Eltern eine Möglichkeit für einen entspannten Museumsbesuch mit Kindern und den Austausch mit anderen Eltern.

 

 

In den Räumen der Kunstvermittlung wird gemalt, geknetet, gebaut: einfach ausprobiert, wie die Künstler*innen das wohl gemacht haben. Und an erster Stelle für Groß und Klein steht dabei immer der Spaß mit und an der Kunst! Ältere und jüngere Geschwister sind ebenso herzlich willkommen!

 

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Gefördert durch das Sachgebiet Prävention der Stadt Leverkusen und kinderstark - NRW schafft Chancen

Telefonführung durch die Ausstellung The good in the pot, the bad in the crop - The Storage | Die Sammlung
28. November

Freitag, 28.11., 16 Uhr

Telefonführung durch die Ausstellung The good in the pot, the bad in the crop - The Storage | Die Sammlung
An dieser Führung durch die Ausstellung können Sie von zu Hause aus teilnehmen.
Eine Stunde lang werden Sie live durch die Ausstellung geführt, es werden Ihnen die visuellen Inhalte beschrieben und Sie haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Kunstgenuss - Kunst, Kaffee und Kuchen
2. Dezember

14.30-16:30 Uhr

Kunst, Kaffee und Kuchen mit Sigrid Ernst-Fuchs

Teilnahmegebühr: € 12,50 inkl. Eintritt, Führung, Kaffee & Kuchen
Anmeldung: telefonisch unter +49 21 44 06 45 10 oder per E-Mail über claudia.leyendecker@museum-morsbroich.de bis zum vorhergehenden Freitag um 12 Uhr, damit auch ihr Kuchen frisch gebacken wird.


Foto: Robin Page, Survival loaf a-la Marie Antoinette, 1970, Aquarell, Gouache,
Sammlung Museum Morsbroich, Leverkusen © Robin Page