David Rabinowitch
10-Sided Conic Plane in 17 Masses and 3 Scales
1994

Stahl
280 x 260 x 7 cm 

Inv.-Nr. 3409

Museum Morsbroich, Leverkusen
Erworben 1997

David Rabinowitch

1943, Toronto (CAN) / lebt in Düsseldorf (DE) und New York (USA)

Rabinowitchs Skulptur 10-Sided Conic Plane in 17 Masses and 3 Scales (1994) ist geprägt von geometrischen, durch Schnittlinien und Bohrungen gegliederten Flächensegmenten aus massivem Stahl. Den so entstehenden Massen und Skalen verleihen Kategorien wie Trennung und Verbindung, Gliederung und Zusammensetzung, Materialität und Immaterialität ihr Gestaltungsprofil. Im Spannungsverhältnis der inneren Struktur des Werkes zum spezifischen Ort und zum Betrachter bietet es sich von verschiedenen Standpunkten in einer je eigenen Gesamtheit dar.

In In seinen Bodenskulpturen greift Rabinowitch Merkmale romanischer Sakralbauten auf. Dies geschieht in einem mehrstufigen Gestaltungsprozess, in dem die von der Romanik aufgenommenen, modellhaften Impulse eine dynamische Folge von „Assoziationen“ auslösen, die zwischen tradierter Architektur und zeitgenössischer Form pulsieren. Dank dieser strukturellen Vielschichtigkeit entsteht das, was Rabinowitch den „symphonischen Charakter“ seines Werkes nennt.

In Mit reduzierten Mitteln hochkomplexe Werke zu erschaffen, bedeutet im Kontext der konstruktivistischen Skulptur einen singulären Stellenwert. Die Bodenskulptur ist 1996/1997 in der Work-in-progress-Ausstellung Museum Vitale. Offenes Labor zur Tradition und Zukunft einer Institution vom Künstler im Museum Morsbroich aufgebaut worden.

David Rabinowitch
10-Sided Conic Plane in 17 Masses and 3 Scales
1994

Stahl
280 x 260 x 7 cm 

Inv.-Nr. 3409

Museum Morsbroich, Leverkusen
Erworben 1997

David Rabinowitch

1943, Toronto (CAN) / lebt in Düsseldorf (DE) und New York (USA)

Rabinowitchs Skulptur 10-Sided Conic Plane in 17 Masses and 3 Scales (1994) ist geprägt von geometrischen, durch Schnittlinien und Bohrungen gegliederten Flächensegmenten aus massivem Stahl. Den so entstehenden Massen und Skalen verleihen Kategorien wie Trennung und Verbindung, Gliederung und Zusammensetzung, Materialität und Immaterialität ihr Gestaltungsprofil. Im Spannungsverhältnis der inneren Struktur des Werkes zum spezifischen Ort und zum Betrachter bietet es sich von verschiedenen Standpunkten in einer je eigenen Gesamtheit dar.

In In seinen Bodenskulpturen greift Rabinowitch Merkmale romanischer Sakralbauten auf. Dies geschieht in einem mehrstufigen Gestaltungsprozess, in dem die von der Romanik aufgenommenen, modellhaften Impulse eine dynamische Folge von „Assoziationen“ auslösen, die zwischen tradierter Architektur und zeitgenössischer Form pulsieren. Dank dieser strukturellen Vielschichtigkeit entsteht das, was Rabinowitch den „symphonischen Charakter“ seines Werkes nennt.

In Mit reduzierten Mitteln hochkomplexe Werke zu erschaffen, bedeutet im Kontext der konstruktivistischen Skulptur einen singulären Stellenwert. Die Bodenskulptur ist 1996/1997 in der Work-in-progress-Ausstellung Museum Vitale. Offenes Labor zur Tradition und Zukunft einer Institution vom Künstler im Museum Morsbroich aufgebaut worden.

Veranstaltungen

Gruppenführungen

Gern führen wir Sie durch das Haus.

Anmeldung unter Telefon +49 214 406 - 45 00 oder per E-Mail an info@morsbroich.de

walk & talk
4. Juni, 16. Juli, 13. August, 15. Oktober

Bewegungen zur Kunst mit dem Morsbroicher Kurator*innen

12 Uhr

Mit Dr. Thekla Zell (13.8.23, 15.10.23) oder Fritz Emslander (4.6.23, 16.7.23).

Wir bitten um Anmeldung unter Telefon +49 21 44 06 45 00 oder info@morsbroich.de
Maximale Teilnehmerzahl: 25

Grotten im Garten: Gegenräume und Passagen
17. Juni

14 Uhr

Vortrag von Dr. Fritz Emslander 
auf Einladung von Margit Czenki & Christoph Schäfer / parklabyr

Museum Morsbroich, Spiegelsaal 

Abb.: Bomarzo, Sacro Bosco, Höllenmaul, um 1564-1570

KUNSTGENUSS. yours truly,
30. Mai, 6. Juni, 1. August, 15. August

jeweils um 14.30 Uhr


„yours truly,“ – „Mit freundlichen Grüßen,“ laden wir Sie in die neue Ausstellung ein.

Der Untertitel der Ausstellung lautet: „Es braucht ein Ich, um wir zu sagen,“ (Barbara Köhler) und stellt die Frage nach dem Ich. Die Besucher*innen sind eingeladen, über ihr Verhältnis zu einem Kunstwerk nachzudenken. Ein künstlerisches Werk besitzt aufgrund seiner Offenheit die Fähigkeit, sich an alle auf ganz individuelle Weise zu richten. Und die präsentierten Kunstwerke stellen konsequent die Frage nach dem „Ich“ des Museumsgastes...