Die Sammlung des Museum Morsbroich

2
1

 

1
Candida Höfer

Museum Morsbroich Leverkusen I, 2008,
Fotografie
© VG Bild-Kunst, Bonn 2021

2
Gerhard Richter

Tiger, 1965
Öl auf Leinwand
140 x 150 cm
Museum Morsbroich, Leverkusen
© Gerhard Richter 2021

 

Hier präsentieren wir Ihnen
einige Highlights aus der Sammlung.

 

Die Sammlung des Museum Morsbroich ist eng mit der Ausstellungsgeschichte seit 1951 und mit den Schwerpunkten der unterschiedlichen Institutsleiter verbunden.

Der erste Direktor des Museums, Curt Schweicher (1952 bis 1958), setzte den Gründungsauftrag von Morsbroich, der gegen die Barbarei des Nationalsozialismus und für eine engagierte Gegenwartskunst formuliert war, beherzt um. Er sammelte sowohl im Bereich der Klassischen Avantgarden wie der Gegenwartskunst. Er erwarb Gemälde von Erich Heckel, Alexej von Jawlensky, Gabriele Münter und Oskar Schlemmer sowie Grafiken von Picasso und Henri Matisse. Gleichzeitig gelangen ihm Ankäufe von Gegenwartskünstlern wie Jean-Paul Riopelle, Antonio Corpora oder Adolf Fleischmann.

Udo Kultermann (1959 bis 1964) und Rolf Wedewer (1965 bis 1995) richteten als Direktoren in Morsbroich ihre Aufmerksamkeit auf die Magie als eine Perspektive zur Deutung der Welt. Kultermann stellte bereits 1959 Werke von Otto Piene, Heinz Mack und Yves Klein aus. 1960 organisierte er die legendäre Ausstellung Monochrome Malerei und widmete 1962 Lucio Fontana die bis dahin umfangreichste Retrospektive seines Werks. Er präsentierte Chinesische Künstler der Gegenwart und Die gläserne Kette. Visionäre Architekturen aus dem Kreis um Bruno Taut (beide 1963). Seinen unumstößlichen Glauben an die verändernde Kraft der Kunst fasste er anlässlich der Ausstellung Konstruktivisten 1962 zusammen: „Das gemeinsame Wesensmerkmal der hier gezeigten Werke ist die aus dem schöpferischen Tun einzelner Menschen für alle Menschen neu geschaffene, also verwandelte Möglichkeit, unsere Welt zu erleben.“ (Einführung in den Katalog)

Während Kultermanns magisches Weltbild mystisch und eher nach innen gerichtet war, trat Rolf Wedewer 1965 viel offensiver und mit dem Ziel einer möglichst kontroversen öffentlichen Diskussion sein Amt in Leverkusen an. Bezeichnenderweise trug bereits seine Antrittsausstellung den Titel Metamorphosen und setzte sich mit der Frage auseinander, in welcher Form die Traumwelten des Surrealismus in der künstlerischen Gegenwart des Jahres 1965 ihren Platz behaupten. Seine Ankäufe der Jahre 1965 bis 1975 und die Erwerbungen, die Udo Kultermann zuvor getätigt hatte, bilden heute den Kern der magischen Sammlung des Museums: Alexander Calders Mobile (1942, erw. 1962), Lucio Fontanas Concetto Spaziale (um 1960, erw. 1962), 2 Weiße Bilder von Piero Manzoni (1958/59, erw. 1960/61), Werke von Jan J. Schoonvoven, Günther Uecker, Otto Piene, Jef Verheyen, Yves Klein oder Francesco Lo Savio; frühe Werke von Arnulf Rainer oder Daniel Spoerris raumfüllende Installation 20 Objets de Magie à la Noix. Zimtzauberkonserven – Symizyklus (1967, erw. 1969).

Zu den frühen Ankäufen von Rolf Wedewer gehört auch der Tiger von Gerhard Richter (1965, angekauft 1968), um dessen Werk sich ein Sammlungsschwerpunkt mit Aquarellen, bildmäßigen Zeichnungen und Editionen entwickelte. Weitere Schwerpunkte, die Wedewer verantwortete, sind die umfangreichen Ankäufe grafischer Werke von Georg Baselitz, Alfred Hrdlicka, Fred Sandback, des amerikanischen Minimalismus und des deutschen Informels.

Susanne Anna (1995 bis 1999) und Gerhard Finckh (2000 bis 2006) hatten bereits weniger Ankaufsmittel zur Verfügung, konnten die Sammlung aber gezielt verstärken und Sammler zu Schenkungen bewegen. Susanne Anna verpflichtete das Leverkusener Sammlerehepaar  Marianne und Fritz Walter zu einer Schenkung ihrer Sammlung mit Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen des deutschen Informel. Im internationalen Bereich stechen ihre Ankäufe von Sherry Levines 9-teiliger Installation Hobbyhorses (1996), David Rabinowitchs 10 sided conic Plane in 7 Masses and 3 Scales (1994, erw. 1997) oder Lawrence Weiners Schrift Auf die Barrikaden!  heraus.

Gerhard Finckh erweiterte die Sammlung nachhaltig mit Blick auf die neuen Medien. Er erwarb u.a. Tony Ourslers Command Hallucination (2001, erw. 2002) und konnte wichtige fotografische Werke wie Anna und Bernhard Blumes Ödipale Komplikationen (1979, erw. 2003) oder eine Reihe legendärer Polizeifotografien des Schweizers Arnold Odermatt für Morsbroich gewinnen. Ikonisch ist die Arbeit Museum – Use Mum von Elmgreen & Dragset (2001, erw. 2002). Im Jahr 2004 wurde der Ankaufsetat des Museum ausgesetzt, weil die Stadt Leverkusen in den Nothaushalt rutschte.

Markus Heinzelmann (2006 - 2018) baute mit Mitteln des Museumsvereins Morsbroich e.V. und der ehrenamtlichen Freundinnen des Museums gezielt den Skulpturenpark aus. Ortsspezifische Kunstwerke wie die Neonschrift CLOSED von Jonathan Monk (2008, erw. 2008 von der Provinzial Rheinland) an der Fassade des Schlosses, der beliebte Brunnen Water Island Morsbroich von Jeppe Hein (2010, erw. 2010) oder Werner Reiterers Luftballone in den Bäumen des Parks (Life isn’t Funny / Life is Great, 2012, erw. 2012) verwandeln den Park in ein kostenfreies Kunsterlebnis für jeden Bürger der Stadt. Im Zusammenhang mit der Ausstellung Keramische Räume im Jahr 2014 wurde dem Museum aus Kölner Privatbesitz (Niels Dietrich) ein repräsentativer, musealer Querschnitt von Skulpturen, Gemälden und Grafiken von Norbert Prangenberg geschenkt, die vielleicht bedeutendste Erwerbung der vergangenen 20 Jahre. Mit Mitteln der Kulturförderung des Landes NRW und des Museumsvereins konnten wichtige Arbeiten der in Leverkusen geborenen Künstler Thomas Grünfeld (o.T., Ei/weiß, 2000, erw. 2014) und Wolf Vostell erworben werden.

Von 2018 bis August 2021 leitete Dr. Fritz Emslander das Museum kommissarisch. Seit August 2021 ist Jörg van den Berg Museumsdirektor im Museum Morsbroich.
 

Die Sammlung des Museum Morsbroich

1

 

1
Candida Höfer

Museum Morsbroich Leverkusen I, 2008,
Fotografie
© VG Bild-Kunst, Bonn 2021

2
Gerhard Richter

Tiger, 1965
Öl auf Leinwand
140 x 150 cm
Museum Morsbroich, Leverkusen
© Gerhard Richter 2021

 

Hier präsentieren wir Ihnen
einige Highlights aus der Sammlung.

 

2

Die Sammlung des Museum Morsbroich ist eng mit der Ausstellungsgeschichte seit 1951 und mit den Schwerpunkten der unterschiedlichen Institutsleiter verbunden.

Der erste Direktor des Museums, Curt Schweicher (1952 bis 1958), setzte den Gründungsauftrag von Morsbroich, der gegen die Barbarei des Nationalsozialismus und für eine engagierte Gegenwartskunst formuliert war, beherzt um. Er sammelte sowohl im Bereich der Klassischen Avantgarden wie der Gegenwartskunst. Er erwarb Gemälde von Erich Heckel, Alexej von Jawlensky, Gabriele Münter und Oskar Schlemmer sowie Grafiken von Picasso und Henri Matisse. Gleichzeitig gelangen ihm Ankäufe von Gegenwartskünstlern wie Jean-Paul Riopelle, Antonio Corpora oder Adolf Fleischmann.

Udo Kultermann (1959 bis 1964) und Rolf Wedewer (1965 bis 1995) richteten als Direktoren in Morsbroich ihre Aufmerksamkeit auf die Magie als eine Perspektive zur Deutung der Welt. Kultermann stellte bereits 1959 Werke von Otto Piene, Heinz Mack und Yves Klein aus. 1960 organisierte er die legendäre Ausstellung Monochrome Malerei und widmete 1962 Lucio Fontana die bis dahin umfangreichste Retrospektive seines Werks. Er präsentierte Chinesische Künstler der Gegenwart und Die gläserne Kette. Visionäre Architekturen aus dem Kreis um Bruno Taut (beide 1963). Seinen unumstößlichen Glauben an die verändernde Kraft der Kunst fasste er anlässlich der Ausstellung Konstruktivisten 1962 zusammen: „Das gemeinsame Wesensmerkmal der hier gezeigten Werke ist die aus dem schöpferischen Tun einzelner Menschen für alle Menschen neu geschaffene, also verwandelte Möglichkeit, unsere Welt zu erleben.“ (Einführung in den Katalog)

Während Kultermanns magisches Weltbild mystisch und eher nach innen gerichtet war, trat Rolf Wedewer 1965 viel offensiver und mit dem Ziel einer möglichst kontroversen öffentlichen Diskussion sein Amt in Leverkusen an. Bezeichnenderweise trug bereits seine Antrittsausstellung den Titel Metamorphosen und setzte sich mit der Frage auseinander, in welcher Form die Traumwelten des Surrealismus in der künstlerischen Gegenwart des Jahres 1965 ihren Platz behaupten. Seine Ankäufe der Jahre 1965 bis 1975 und die Erwerbungen, die Udo Kultermann zuvor getätigt hatte, bilden heute den Kern der magischen Sammlung des Museums: Alexander Calders Mobile (1942, erw. 1962), Lucio Fontanas Concetto Spaziale (um 1960, erw. 1962), 2 Weiße Bilder von Piero Manzoni (1958/59, erw. 1960/61), Werke von Jan J. Schoonvoven, Günther Uecker, Otto Piene, Jef Verheyen, Yves Klein oder Francesco Lo Savio; frühe Werke von Arnulf Rainer oder Daniel Spoerris raumfüllende Installation 20 Objets de Magie à la Noix. Zimtzauberkonserven – Symizyklus (1967, erw. 1969).

Zu den frühen Ankäufen von Rolf Wedewer gehört auch der Tiger von Gerhard Richter (1965, angekauft 1968), um dessen Werk sich ein Sammlungsschwerpunkt mit Aquarellen, bildmäßigen Zeichnungen und Editionen entwickelte. Weitere Schwerpunkte, die Wedewer verantwortete, sind die umfangreichen Ankäufe grafischer Werke von Georg Baselitz, Alfred Hrdlicka, Fred Sandback, des amerikanischen Minimalismus und des deutschen Informels.

Susanne Anna (1995 bis 1999) und Gerhard Finckh (2000 bis 2006) hatten bereits weniger Ankaufsmittel zur Verfügung, konnten die Sammlung aber gezielt verstärken und Sammler zu Schenkungen bewegen. Susanne Anna verpflichtete das Leverkusener Sammlerehepaar  Marianne und Fritz Walter zu einer Schenkung ihrer Sammlung mit Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen des deutschen Informel. Im internationalen Bereich stechen ihre Ankäufe von Sherry Levines 9-teiliger Installation Hobbyhorses (1996), David Rabinowitchs 10 sided conic Plane in 7 Masses and 3 Scales (1994, erw. 1997) oder Lawrence Weiners Schrift Auf die Barrikaden!  heraus.

Gerhard Finckh erweiterte die Sammlung nachhaltig mit Blick auf die neuen Medien. Er erwarb u.a. Tony Ourslers Command Hallucination (2001, erw. 2002) und konnte wichtige fotografische Werke wie Anna und Bernhard Blumes Ödipale Komplikationen (1979, erw. 2003) oder eine Reihe legendärer Polizeifotografien des Schweizers Arnold Odermatt für Morsbroich gewinnen. Ikonisch ist die Arbeit Museum – Use Mum von Elmgreen & Dragset (2001, erw. 2002). Im Jahr 2004 wurde der Ankaufsetat des Museum ausgesetzt, weil die Stadt Leverkusen in den Nothaushalt rutschte.

Markus Heinzelmann (2006 - 2018) baute mit Mitteln des Museumsvereins Morsbroich e.V. und der ehrenamtlichen Freundinnen des Museums gezielt den Skulpturenpark aus. Ortsspezifische Kunstwerke wie die Neonschrift CLOSED von Jonathan Monk (2008, erw. 2008 von der Provinzial Rheinland) an der Fassade des Schlosses, der beliebte Brunnen Water Island Morsbroich von Jeppe Hein (2010, erw. 2010) oder Werner Reiterers Luftballone in den Bäumen des Parks (Life isn’t Funny / Life is Great, 2012, erw. 2012) verwandeln den Park in ein kostenfreies Kunsterlebnis für jeden Bürger der Stadt. Im Zusammenhang mit der Ausstellung Keramische Räume im Jahr 2014 wurde dem Museum aus Kölner Privatbesitz (Niels Dietrich) ein repräsentativer, musealer Querschnitt von Skulpturen, Gemälden und Grafiken von Norbert Prangenberg geschenkt, die vielleicht bedeutendste Erwerbung der vergangenen 20 Jahre. Mit Mitteln der Kulturförderung des Landes NRW und des Museumsvereins konnten wichtige Arbeiten der in Leverkusen geborenen Künstler Thomas Grünfeld (o.T., Ei/weiß, 2000, erw. 2014) und Wolf Vostell erworben werden.

Von 2018 bis August 2021 leitete Dr. Fritz Emslander das Museum kommissarisch. Seit August 2021 ist Jörg van den Berg Museumsdirektor im Museum Morsbroich.
 

Veranstaltungen

Wunschwochenende im Parklabyr
3. Dezember, 4. Dezember

Samstag, 3. Dezember, 11 – 17 Uhr
Sonntag, 4. Dezember, 11 – 17 Uhr

 

Am kommenden Wochenende aktivieren die Künstler*innen Margit Czenki und Christoph Schäfer wieder das Parklabyr im Museum Morsbroich. Der Eintritt zum Planungs-Studio im Schloss ist frei.

Im Auftrag des Museum Morsbroich und der Stadt Leverkusen wird das Hamburger Künstler*innen-Duo in den nächsten Jahren den Park überarbeiten und als Ensemble aus Kunst, Garten und Stadtgesellschaft neu definieren – zusammen mit der interessierten Bevölkerung. Margit Czenki sagt dazu: „Wir möchten mit dem Wissen der Nutzer*innen des Parks und des Schlosses die Frage beantworten: Was muss der Schlosspark in Zukunft können? Was könnte dort passieren?“

Wer Lust hat, sich auf künstlerische Umwege zu begeben, ist Samstag und Sonntag herzlich eingeladen im Gartenzimmer des Schlosses zu zeichnen, zu denken und Ideen zu entwickeln. Christoph Schäfer: „Unsere Tools bieten Personen aller Altersgruppen Möglichkeiten und Herausforderung, um auf neue Ideen zu kommen.“

Besonders dringlich suchen die beiden zur Zeit Motive und Entwürfe für die barocke Wasserachse im Park, die möglicherweise schon recht bald wieder baulich und ökologisch hergerichtet wird. Doch eine schlichte Brücke wäre den beiden für die geliebte Parkanlage zu wenig. So fragen sie auf einem der Arbeitsbögen: „Welcher Leidenschaft würden Sie eine Brücke widmen? Und wie sähe diese aus?“.

  • Am „Wunsch-Weekend“ sind die Künstler*innen durchgängig anwesend.
  • Auch außerhalb dieser Tage ist der Zugang zum Planungs-Studio im Museum Morsbroich zu den üblichen Öffnungszeiten immer frei.
Artist Talk: Schirin Kretschmann – WELL, COME
1. Dezember

18 Uhr

Eintritt frei

Moderdeation: Thekla Zell

Schirin Kretschmann (*1980) untersucht in ihren Arbeiten die Spezifik von vorhandenen Situationen und Orten. Was macht einen Ort aus, welche Besonderheiten, Eigenschaften und Geschichte bringt er mit sich? Was macht ihn für uns sichtbar, was nehmen wir von ihm wahr und was nicht? Die von Schirin Kretschmann gewählten Materialien und Verfahren sind dabei immer auf einen (zeitlichen) Prozess der Veränderung und Erweiterung ausgelegt, der Potenziale wie auch scheinbar unsichtbare Ereignisse und Handlungen sichtbar werden lässt.

Im gemeinsamen Gespräch mit Kuratorin Thekla Zell gibt Schirin Kretschmann Einblicke in ihre künstlerische Praxis und teilt erste gedankliche Ansätze zu einem neuen ortsspezifischen Projekt, das sie in den nächsten Jahren im Außenraum des Museum Morsbroich entwickeln wird. Hierbei setzt sie sich mit der besonderen Situation des „Ankommens & Einparkens“ und der Frage nach einem visuellen wie gedanklichen Übergang zwischen dem Vorbereich der Anlage und dem eigentlichen Museum auseinander.

Schirin Kretschmann (*1980 in Karlsruhe) lebt und arbeitet in Berlin und München. Seit 2020 lehrt sie als Professorin für Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste München. Sie hat zahlreiche Arbeiten für den öffentlichen Raum sowie für internationale Galerien und Institutionen entwickelt.

www.schirinkretschmann.de

Familienführung
6. November, 4. Dezember

Jeden 1. Sonntag im Monat um 14 Uhr schauen wir in die Ausstellung, stellen uns Fragen, wundern uns, staunen und schmunzeln gemeinsam.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bei Lucia Riemenschnitter, Leitung der Kunstvermittlung:

  • Telefon +49 214 406 – 45 18
  • E-Mail: kunstundbildung@museum-morsbroich.de
KUNSTGENUSS. 22/23: spielzeit
8. November, 24. Januar, 31. Januar

jeweils um 14.30 Uhr
 

In der Führung „22/23: spielzeit“ schauen wir uns vorrangig die Räume der Künstler*innen an, die zur „Werkstatt Morsbroich 2022 – 26“ gehören. Welche Ideen haben sie schon für das Ensemble Morsbroich entwickelt?

Hat Harald F. Müller das Treppenhaus weiter in Zinnoberrot gestaltet? Oder hat er weitere Farben dazu genommen? Wie sehen die mobilen Gärten von Gabriela Oberkofler inzwischen aus? Haben die Besucher Ideen für den Schlosspark im Raum von Christoph Schäfer & Margit Czenki hinterlassen? Welche Ideen hat Tilo Schulz für den inneren Park vor und hinter dem Schloss entwickelt? Und hat Mark Dion sein Hexenhäuschen („The Witchesʼ Cottage“) schon eingerichtet?

Sigrid Ernst-Fuchs wird in der Führung die Intentionen der Künstler*innen erläutern.

Für jeden Termin ist eine Anmeldung bis zum Freitag, 12 Uhr mit Rückrufnummer unbedingt erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 12,50 € pro Person und beinhaltet den Eintritt, die Führung und Kaffee und Kuchen.

Wenden Sie sich gern an Claudia Leyendecker unter Telefon +49 (0)214 406-4510 oder per E-Mail an claudia.leyendecker@museum-morsbroich.de!

Außerhalb dieser Termine können Sie auch separat Führungen mit anschließendem Gespräch bei Kaffee und Kuchen vereinbaren. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zweölf Personen.