Renate Behla
Die Ergänzerin. Zeichnungen und Objekte

20. September 2026 bis 7. Februar 2027
 

 

 

Turmfrau, um 2012
Grafit, Gouache auf geöltem Papier © Renate Behla

„Alles, was unbegreifbar ist, hört nicht auf zu sein.“
(Blaise Pascal)

Die Düsseldorfer Künstlerin Renate Behla (geboren in Dresden) schafft zeichnend seit 35 Jahren ihren sehr eigenen, rätselhaften Bildkosmos. Hier ist eine individuelle Kombinatorik am Werk – mit metaphorisch aufgeladenen Dingen und Zeichen, die sich aus Mythen, Geschichten, Philosophie und Etymologie, teils auch aus den Urgründen des kollektiven Bildgedächtnisses speisen.

In einer sehr reduzierten Bildsprache formuliert, bewegen sich Renate Behlas Werke zwischen Wirklichkeit und Imaginärem. Die Künstlerin schafft zeichnend jenen immateriellen geistigen Raum der Möglichkeiten, in dem alles mehrere (Be)Deutungen haben kann und Unsagbares ins Sichtbare gelangt. Dabei weisen die Motive über das rein Persönliche hinaus. Wer den Arbeiten begegnet, spürt ihre existentielle Dringlichkeit.

Die Präsentation der Zeichnungen zusammen mit ihren Objekten reiht sich ein in die im Museum Morsbroich gepflegte Tradition der kritischen Auseinandersetzung mit dem Medium der Zeichnung. Ziel ist es die Prozesshaftigkeit in Renate Behlas Schaffen nachvollziehbar zu machen: wie sie verschiedene Bildgedanken über mehrere Werke hinweg verfolgt, wie Dinge und Menschen sich dabei verwandeln und sich ein vielschichtiger und medienübergreifender Dialog entspinnt.

Die Ausstellung umfasst Renate Behlas umfangreiches zeichnerisches Werk und wird durch eine Auswahl von Objekten, eine multimediale Installation zu den Schadbildern und der Poetik des Borkenkäfers, sowie eine dem Blick in den Kopf der Künstlerin gleichende Präsentation (Die Intimität des Künstlers, mit persönlichen Notizen, Skizzen und Inspirationsquellen) ergänzt.

Renate Behlas Werke waren mehrfach in DIE GROSSE Kunstausstellung NRW in Düsseldorf und im Haus der Kunst München sowie in nationalen und internationalen Museen, Galerien und Institutionen (Goethe-Institute) zu sehen.

Begleitet wird die Ausstellung von der ebenfalls durch die Kunststiftung NRW geförderten Publikation „Renate Behla. Ich zeichne in eine entleerte Welt", die erstmals einen umfassenden Überblick zum zeichnerischen Œuvre von Renate

Behla gibt; mit Texten von Fritz Emslander (Kurator) und Klaus Sellge
(Germanist / Philologe), ca. 176 Seiten, Verlag Kettler.

 

Programm zur Ausstellung
 

Artist Walk & Talk
Ausstellungsrundgang mit Renate Behla & Fritz Emslander (Kurator)
Sonntags, 15 Uhr: 11. Oktober 2026, 7. Februar 2027 (Finissage)

Slow Art. Wir lassen uns Zeit
Entschleunigte Führung, Fokus auf ein Kunstwerk und anschließender Austausch
Sonntag, 6. Dezember 2026, 12 Uhr

Kunstgenuss. Kunst, Kaffee und Kuchen
Dienstags, 14:30 bis 16:30 Uhr: 3. und 24. November, 8. Dezember 2026
Anmeldung empfohlen
+49(0) 214/406 4500 | info@morsbroich.de

Familienführung und offene Kunstwerkstatt (ohne Anmeldung)
Sonntags, 7. Februar 2027, 14 Uhr

 

Gefördert durch

 

Renate Behla
Die Ergänzerin. Zeichnungen und Objekte

20. September 2026 bis 7. Februar 2027
 

 

 

Turmfrau, um 2012
Grafit, Gouache auf geöltem Papier © Renate Behla

„Alles, was unbegreifbar ist, hört nicht auf zu sein.“
(Blaise Pascal)

Die Düsseldorfer Künstlerin Renate Behla (geboren in Dresden) schafft zeichnend seit 35 Jahren ihren sehr eigenen, rätselhaften Bildkosmos. Hier ist eine individuelle Kombinatorik am Werk – mit metaphorisch aufgeladenen Dingen und Zeichen, die sich aus Mythen, Geschichten, Philosophie und Etymologie, teils auch aus den Urgründen des kollektiven Bildgedächtnisses speisen.

In einer sehr reduzierten Bildsprache formuliert, bewegen sich Renate Behlas Werke zwischen Wirklichkeit und Imaginärem. Die Künstlerin schafft zeichnend jenen immateriellen geistigen Raum der Möglichkeiten, in dem alles mehrere (Be)Deutungen haben kann und Unsagbares ins Sichtbare gelangt. Dabei weisen die Motive über das rein Persönliche hinaus. Wer den Arbeiten begegnet, spürt ihre existentielle Dringlichkeit.

Die Präsentation der Zeichnungen zusammen mit ihren Objekten reiht sich ein in die im Museum Morsbroich gepflegte Tradition der kritischen Auseinandersetzung mit dem Medium der Zeichnung. Ziel ist es die Prozesshaftigkeit in Renate Behlas Schaffen nachvollziehbar zu machen: wie sie verschiedene Bildgedanken über mehrere Werke hinweg verfolgt, wie Dinge und Menschen sich dabei verwandeln und sich ein vielschichtiger und medienübergreifender Dialog entspinnt.

Die Ausstellung umfasst Renate Behlas umfangreiches zeichnerisches Werk und wird durch eine Auswahl von Objekten, eine multimediale Installation zu den Schadbildern und der Poetik des Borkenkäfers, sowie eine dem Blick in den Kopf der Künstlerin gleichende Präsentation (Die Intimität des Künstlers, mit persönlichen Notizen, Skizzen und Inspirationsquellen) ergänzt.

Renate Behlas Werke waren mehrfach in DIE GROSSE Kunstausstellung NRW in Düsseldorf und im Haus der Kunst München sowie in nationalen und internationalen Museen, Galerien und Institutionen (Goethe-Institute) zu sehen.

Begleitet wird die Ausstellung von der ebenfalls durch die Kunststiftung NRW geförderten Publikation „Renate Behla. Ich zeichne in eine entleerte Welt", die erstmals einen umfassenden Überblick zum zeichnerischen Œuvre von Renate

Behla gibt; mit Texten von Fritz Emslander (Kurator) und Klaus Sellge
(Germanist / Philologe), ca. 176 Seiten, Verlag Kettler.

 

Programm zur Ausstellung
 

Artist Walk & Talk
Ausstellungsrundgang mit Renate Behla & Fritz Emslander (Kurator)
Sonntags, 15 Uhr: 11. Oktober 2026, 7. Februar 2027 (Finissage)

Slow Art. Wir lassen uns Zeit
Entschleunigte Führung, Fokus auf ein Kunstwerk und anschließender Austausch
Sonntag, 6. Dezember 2026, 12 Uhr

Kunstgenuss. Kunst, Kaffee und Kuchen
Dienstags, 14:30 bis 16:30 Uhr: 3. und 24. November, 8. Dezember 2026
Anmeldung empfohlen
+49(0) 214/406 4500 | info@morsbroich.de

Familienführung und offene Kunstwerkstatt (ohne Anmeldung)
Sonntags, 7. Februar 2027, 14 Uhr

 

Gefördert durch

 

Veranstaltungen

Mein theurer Fritz, … Historische Führung mit Aperitif: 11.10.26 -15:00
11. Oktober

Die Führung durch Schloss Morsbroich und den zugehörigen Park gibt Einblicke in das Leben im Schloss vor 150 Jahren. Ausgangspunkt sind Briefe der Familie von Diergardt, die heute im Stadtarchiv Leverkusen verwahrt werden. Im Anschluss bietet sich bei einem Glas Wein und Knabbereien die Möglichkeit, Kopien von Original-Briefen der Familie genauer anzuschauen und so einen Einblick in den Alltag der Familie zu erhalten.

Kosten: 20€ 
Plätze: begrenzt
Anmeldung: erforderlich unter info@morsbroich.de oder +49 214 406-4500

Offenes Atelier Raum für Kreativität: 11.10.2026 - 16:00-18:00
11. Oktober

Lassen Sie sich von der Kunst im Museum Morsbroich inspirieren! Das Offene Atelier wird von wechselnden bildenden Künstler:innen geleitet. Sie begleiten Ihre kreative Arbeit, geben Impulse und unterstützen bei der praktischen Umsetzung.

Rhythmus: jeden zweiten Sonntag im Monat, 16–18 Uhr
Teilnahme: 25 € pro Person
Anmeldung: verbindlich bis Mittwoch vor dem Termin unter info@morsbroich.de