Julia Jesionek. Self as Spell 
KHM-Förderpreis FLINTA* 2025 im Bereich Kunst
präsentiert im Museum Morsbroich, Leverkusen

Verlängert bis 01.02.2026
Präsentation im Museum Morsbroich, Leverkusen
10. Oktober 2025

 

Julia Jesionek, Fullfillmenot, 2021, Filmstill © Julia Jesionek

 

Julia Jesionek, ohne Titel, 2025, Acryl auf Papier, 100 x 70 cm © Julia Jesionek

 

Julia Jesionek, A remote place, Acryl auf Leinwand, 2025, 120 x 100 cm © Julia Jesionek

Julia Jesionek, Everythingness, 2024 © Julia Jesionek

 

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 10. Oktober um 18 Uhr im Rahmen der Leverkusener Kunstnacht statt. Um 20 Uhr findet ein Artist Talk mit der Künstlerin statt (mehr zum Programm der Leverkusener Kunstnacht unter www.lust-auf-leverkusen.de/kunstnacht).

 

»Introspektion − eine Hinwendung zum Gefühl, gleichzeitig − wie bei einem T-Shirt, das man auf links trägt − will ich das Innere nach außen kehren, eine neue Perspektive einnehmen und kopfüber in eine verkehrte Wirklichkeit blicken.« ⸺Julia Jesionek                  

Die Kölner Künstlerin Julia Jesionek (*1998 in Gifhorn) ist die diesjährige Preisträgerin des KHM-Förderpreises für Künstler:innen (FLINTA*). In ihren Arbeiten beschäftigt sich Julia Jesionek mit Themen der Weiblichkeit, Identität und Introspektion. Persönliche Erlebnisse, Erfahrungen und Gefühle verschmelzen in ihren Filmen und Malereien mit fiktiven und phantastischen Elementen und lassen in eine intime und verletzliche Innenwelt blicken. Mit Humor, Ehrlichkeit sowie einer poetischen und nachdenklichen Haltung hinterfragt sie unseren Umgang mit gesellschaftlich auferlegten Konventionen, Körperlichkeit, Subjektivität und den Grenzen zwischen Innen und Außen. Der Ausstellungstitel Self as Spell bezieht sich auf das in ihren visuellen Erzählungen oftmals im Vordergrund stehende Selbstporträt, ebenso wie er den Aspekt der Selbstbestimmung betont.

Die Ausstellung im Museum Morsbroich präsentiert eine Auswahl filmischer Arbeiten, darunter auch Julia Jesioneks autofiktionaler Animationsfilm Everythingness (2024), der auf der Shortlist zur Nominierung für den Deutschen Kurzfilmpreis 2024 stand. Ergänzt wird die Ausstellung durch Malereien, darunter neue Arbeiten aus den Serien Soft Spot und Prinzessin und Made, die sich mit der Gleichzeitigkeit und Ambivalenz vermeintlich widersprüchlicher Eigenschaften und Gefühlszustände eines Ichs beschäftigen.

Julia Jesionek studierte von 2016 bis 2024 Mediale Künste an der KHM und schloss ihr Studium 2024 erfolgreich ab. In ihrer Abschlussarbeit Animating Women: The Evolution of Female Characters and the Impact of Women Animators (2023) beleuchtet sie die Geschichte von Frauen im Bereich des Animationsfilms seit den 1970er-Jahren aus einer feministischen Perspektive.

Der mit 1.000 Euro dotierte KHM-Förderpreis für Künstler:innen (FLINTA*) wird seit 2020 in Kooperation zwischen der Gleichstellung der KHM und dem Museum Morsbroich vergeben. Ziel des Förderpreises ist es, Nachwuchskünstler:innen auf der Schwelle zum freien Markt zu unterstützen, zu vernetzen und einem breiten Publikum vorzustellen.

 

Gefördert durch:
 

Julia Jesionek. Self as Spell 
KHM-Förderpreis FLINTA* 2025 im Bereich Kunst
präsentiert im Museum Morsbroich, Leverkusen

Verlängert bis 01.02.2026
Präsentation im Museum Morsbroich, Leverkusen
10. Oktober 2025

 

Julia Jesionek, Fullfillmenot, 2021, Filmstill © Julia Jesionek

 

Julia Jesionek, ohne Titel, 2025, Acryl auf Papier, 100 x 70 cm © Julia Jesionek

 

Julia Jesionek, A remote place, Acryl auf Leinwand, 2025, 120 x 100 cm © Julia Jesionek

Julia Jesionek, Everythingness, 2024 © Julia Jesionek

 

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 10. Oktober um 18 Uhr im Rahmen der Leverkusener Kunstnacht statt. Um 20 Uhr findet ein Artist Talk mit der Künstlerin statt (mehr zum Programm der Leverkusener Kunstnacht unter www.lust-auf-leverkusen.de/kunstnacht).

 

»Introspektion − eine Hinwendung zum Gefühl, gleichzeitig − wie bei einem T-Shirt, das man auf links trägt − will ich das Innere nach außen kehren, eine neue Perspektive einnehmen und kopfüber in eine verkehrte Wirklichkeit blicken.« ⸺Julia Jesionek                  

Die Kölner Künstlerin Julia Jesionek (*1998 in Gifhorn) ist die diesjährige Preisträgerin des KHM-Förderpreises für Künstler:innen (FLINTA*). In ihren Arbeiten beschäftigt sich Julia Jesionek mit Themen der Weiblichkeit, Identität und Introspektion. Persönliche Erlebnisse, Erfahrungen und Gefühle verschmelzen in ihren Filmen und Malereien mit fiktiven und phantastischen Elementen und lassen in eine intime und verletzliche Innenwelt blicken. Mit Humor, Ehrlichkeit sowie einer poetischen und nachdenklichen Haltung hinterfragt sie unseren Umgang mit gesellschaftlich auferlegten Konventionen, Körperlichkeit, Subjektivität und den Grenzen zwischen Innen und Außen. Der Ausstellungstitel Self as Spell bezieht sich auf das in ihren visuellen Erzählungen oftmals im Vordergrund stehende Selbstporträt, ebenso wie er den Aspekt der Selbstbestimmung betont.

Die Ausstellung im Museum Morsbroich präsentiert eine Auswahl filmischer Arbeiten, darunter auch Julia Jesioneks autofiktionaler Animationsfilm Everythingness (2024), der auf der Shortlist zur Nominierung für den Deutschen Kurzfilmpreis 2024 stand. Ergänzt wird die Ausstellung durch Malereien, darunter neue Arbeiten aus den Serien Soft Spot und Prinzessin und Made, die sich mit der Gleichzeitigkeit und Ambivalenz vermeintlich widersprüchlicher Eigenschaften und Gefühlszustände eines Ichs beschäftigen.

Julia Jesionek studierte von 2016 bis 2024 Mediale Künste an der KHM und schloss ihr Studium 2024 erfolgreich ab. In ihrer Abschlussarbeit Animating Women: The Evolution of Female Characters and the Impact of Women Animators (2023) beleuchtet sie die Geschichte von Frauen im Bereich des Animationsfilms seit den 1970er-Jahren aus einer feministischen Perspektive.

Der mit 1.000 Euro dotierte KHM-Förderpreis für Künstler:innen (FLINTA*) wird seit 2020 in Kooperation zwischen der Gleichstellung der KHM und dem Museum Morsbroich vergeben. Ziel des Förderpreises ist es, Nachwuchskünstler:innen auf der Schwelle zum freien Markt zu unterstützen, zu vernetzen und einem breiten Publikum vorzustellen.

 

Gefördert durch:
 

Veranstaltungen

Slow Art
14. Juni

Wir lassen uns Zeit. Werkbetrachtung im Sitzen.

Die Führung kostet 12 € pro Person, ermäßigt 8 €,
und beinhaltet sowohl den Eintritt in die Ausstellung wie die Führung.

Öffentliche Führung: HIGHLIGHTS DER SAMMLUNG
21. Juni

Sonntags 15 Uhr

1.03., 29.03., 26.04., 24.05, 21.06.12€ pro Person

 

Sie sind herzlich zu unseren Führungen zu den Highlights der Sammlung des Museum Morsbroich eingeladen.

Die Führung kostet € 12 pro Person, ermäßigt € 8, und beinhaltet sowohl den Eintritt in die Ausstellung wie die Führung.

 

Wir empfehlen Ihnen eine Anmeldung bei unserem Besucherservice, um die Gruppenstärke besser abschätzen zu können:

  • Telefon: +49 21 44 06 45 00
  • E-Mail: info@morsbroich.de
Historische Führung. Schloss Morsbroich.
28. Juni

Die historische Führung vermittelt einen Überblick über die Geschichte von „Historische Führung. Schloss Morsbroich.“ und führt anschließend durch ausgewählte Räumlichkeiten. Dabei wird das frühere Leben im Schloss anschaulich erläutert. Die Teilnahme umfasst sowohl den Eintritt in die aktuelle Ausstellung als auch die Führung selbst. Eine vorherige Anmeldung wird empfohlen, um die Gruppengröße planen zu können.


Eintritt: 12 Euro pro Person, ermäßigt 8 Euro.
Beginn: 15:00 Uhr.
Ende: 16:00 Uhr.
Anmeldung erforderlich

0214 406-4500
info@morsbroich.de
www.museum-morsbroich.de
 

Schloss Morsbroich
Gustav-Heinemann-Straße 80
51377 Leverkusen

Mein theurer Fritz

Eine historische Führung mit Aperitif im Schloss Morsbroich
 

Sonntag, 31.05.2026
15 bis 17 Uhr

1857 erwarb Samtfabrikant Friedrich Wilhelm von Diergardt das Schloss Morsbroich. Sein Sohn Friedrich Heinrich von Diergardt bereiste wie sein Vater die Welt. Während er unterwegs von seinen Reisen berichtete, schrieb seine Gattin Bertha von Diergardt ihrem „theuren Fritz“, was in der Zwischenzeit im Schlossalltag passiert ist. Diese Briefe werden heute im Stadtarchiv Leverkusen verwahrt.

Die Führung durch das Gebäude und den zugehörigen Park taucht in das Leben im Schloss vor 150 Jahren ein. Im Anschluss bietet sich bei einem Glas Wein und Knabbereien die Möglichkeit, sich Kopien von Original-Briefen der Familie von Diergardt genauer anzuschauen und so einen Einblick in den Alltag der Familie zu erhalten.

Die Reise durch die Geschichte des Schlosses ist eine Kooperation zwischen dem Museum Morsbroich, dem Stadtarchiv Leverkusen und den Leverkusener Gästeführer:innen.


Teilnahmegebühr 12,50€  inkl. Führung, Wein und kleinem Snack (alternativ: alkoholfreies Getränk)
Die Plätze für dieser Veranstaltung sind begrenzt, Wir bitten daher um Anmeldung unter info@morsbroich.de