Helen Brecht. Liegenschaften

KHM-Förderpreis FLINTA* 2026 im Bereich Kunst
präsentiert im Museum Morsbroich, Leverkusen

10. Mai – 6. September 2026

 

 

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»Meine Arbeit lässt sich keinem Genre zuordnen, ist vielleicht Literatur, vielleicht bildende Kunst, vielleicht Performance, vielleicht Wissenschaft. Vielleicht ist das „vielleicht“– der Schwebezustand – das, was meine Arbeit fasst.«  ⸺Helen Brecht

 

Helen Brecht (*1987, lebt und arbeitet in Köln) ist die Preisträgerin des KHM-Förderpreises für Künstlerinnen (FLINTA*) 2026. Im Zentrum ihrer textbasierenden Arbeiten stehen queer-feministische Fragestellungen sowie die Untersuchung von Verletzlichkeit als gesellschaftliche wie individuelle Kategorie. Text versteht Helen Brecht als Material mit performativer Qualität. Ihr Interesse gilt der Interaktionsfähigkeit von Texten: ihr In-Beziehung-treten zu Raum, Material, Zeit und Körper. In ihren Textgrafiken, Installationen sowie Hör- und Sprechstücken verbindet und verdichtet sie wissenschaftliche Recherche, Theorie und Poetik zu „Nestern der Fragilität“.

Die Präsentation im Museum Morsbroich umfasst mehrere Werkkomplexe der Künstlerin aus den letzten drei Jahren, darunter die recherchebasierte Textinstallation Archives & Butterflies (2025), die auf Texten von Frauen mit und ohne Demenz basierende Audio-Videoinstallation Heute machen wir die Augen zu und sehen noch genau so viel (2023) sowie die in Kollaboration mit Tanja Kodlin entstandene installative Arbeit Stilllegung eines Öltanks (2022).

Helen Brecht studierte Angewandte Theaterwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen und anschließend Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM), das sie 2025 erfolgreich mit einem Diplom abschloss. Aktuell promoviert sie am Institut für Theaterwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum.

Der mit 1.000 Euro dotierte KHM-Förderpreis für Künstlerinnen (FLINTA*) wird seit 2020 in Kooperation zwischen der Gleichstellung der KHM und dem Museum Morsbroich vergeben. Ziel des Förderpreises ist es, Nachwuchskünstler:innen auf der Schwelle zum freien Markt zu unterstützen, zu vernetzen und einem breiten Publikum vorzustellen.

 

 

Unterstützt von MTE Bewegungstechnik

 

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1 Helen Brecht,Performance im Rahmen der Ausstellung ZWISCHEN WESEN – LABOR von Susanne S.D. Themlitz und Roman Jungblut, Kulturhof Kalk, Köln, 2025; Foto: Claus Daniel Herrmann
2 Helen Brecht, Stilllegung eines Öltanks, 2020/2022; Foto: Lorenz Obermeier.
3 Helen Brecht, Archive & Butterflies, 2025, Textinstallation; Foto: Claus Daniel Hermann
4 Helen Brecht, Heute machen wir die Augen zu und sehen noch genau so viel, 2023, Hörinstallation, Textedition & Textgrafik; Foto: Claus Daniel Herrmann

Helen Brecht. Liegenschaften

KHM-Förderpreis FLINTA* 2026 im Bereich Kunst
präsentiert im Museum Morsbroich, Leverkusen

10. Mai – 6. September 2026

 

 

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1 Helen Brecht,Performance im Rahmen der Ausstellung ZWISCHEN WESEN – LABOR von Susanne S.D. Themlitz und Roman Jungblut, Kulturhof Kalk, Köln, 2025; Foto: Claus Daniel Herrmann
2 Helen Brecht, Stilllegung eines Öltanks, 2020/2022; Foto: Lorenz Obermeier.
3 Helen Brecht, Archive & Butterflies, 2025, Textinstallation; Foto: Claus Daniel Hermann
4 Helen Brecht, Heute machen wir die Augen zu und sehen noch genau so viel, 2023, Hörinstallation, Textedition & Textgrafik; Foto: Claus Daniel Herrmann

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»Meine Arbeit lässt sich keinem Genre zuordnen, ist vielleicht Literatur, vielleicht bildende Kunst, vielleicht Performance, vielleicht Wissenschaft. Vielleicht ist das „vielleicht“– der Schwebezustand – das, was meine Arbeit fasst.«  ⸺Helen Brecht

 

Helen Brecht (*1987, lebt und arbeitet in Köln) ist die Preisträgerin des KHM-Förderpreises für Künstlerinnen (FLINTA*) 2026. Im Zentrum ihrer textbasierenden Arbeiten stehen queer-feministische Fragestellungen sowie die Untersuchung von Verletzlichkeit als gesellschaftliche wie individuelle Kategorie. Text versteht Helen Brecht als Material mit performativer Qualität. Ihr Interesse gilt der Interaktionsfähigkeit von Texten: ihr In-Beziehung-treten zu Raum, Material, Zeit und Körper. In ihren Textgrafiken, Installationen sowie Hör- und Sprechstücken verbindet und verdichtet sie wissenschaftliche Recherche, Theorie und Poetik zu „Nestern der Fragilität“.

Die Präsentation im Museum Morsbroich umfasst mehrere Werkkomplexe der Künstlerin aus den letzten drei Jahren, darunter die recherchebasierte Textinstallation Archives & Butterflies (2025), die auf Texten von Frauen mit und ohne Demenz basierende Audio-Videoinstallation Heute machen wir die Augen zu und sehen noch genau so viel (2023) sowie die in Kollaboration mit Tanja Kodlin entstandene installative Arbeit Stilllegung eines Öltanks (2022).

Helen Brecht studierte Angewandte Theaterwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen und anschließend Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM), das sie 2025 erfolgreich mit einem Diplom abschloss. Aktuell promoviert sie am Institut für Theaterwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum.

Der mit 1.000 Euro dotierte KHM-Förderpreis für Künstlerinnen (FLINTA*) wird seit 2020 in Kooperation zwischen der Gleichstellung der KHM und dem Museum Morsbroich vergeben. Ziel des Förderpreises ist es, Nachwuchskünstler:innen auf der Schwelle zum freien Markt zu unterstützen, zu vernetzen und einem breiten Publikum vorzustellen.

 

 

Unterstützt von MTE Bewegungstechnik

 

Veranstaltungen

Eröffnung Desire Path im Proberaum: 20.8.26 - 19:30
20. August

Mit Arbeiten von Michael M.C. Driesch, Markus Henschler, Juliana Paek
im Dialog mit Werken aus der Sammlung des Museum Morsbroich

20. – 30. August 2026 im Kunstverein Leverkusen
20. August 2026 – 6. Januar 2027 im Proberaum, Museum Morsbroich

im Kunstverein Leverkusen  sowie anschießend im Proberaum, Museum Morsbroich
sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.

Begrüßung
Susanne Wedewer-Pampus
Lucia Riemenschnitter

Einführung

Nathalie Sofie Schulz
Gamze Can

Öffentliche Führung: HIGHLIGHTS DER SAMMLUNG: 23.08.26 - 15:00
23. August

Sie sind herzlich zu unseren Führungen zu den Highlights der Sammlung des Museum Morsbroich eingeladen.

Teilnahme: 15 € pro Person, ermäßigt 10 €; Eintritt und Führung sind enthalten
Anmeldung: empfohlen
Kontakt: Besucherservice, Tel. +49 214 406-4500, E-Mail: info@morsbroich.de

kunstbar: 27.8.2026 - 17:30
27. August

Sie sind herzlich zur ersten kunstbar eingeladen. Es erwarten Sie Kunst, Cocktails und entspannte Atmosphäre inmitten des schönsten Parks Leverkusens.
Rund um die “Gastausstellung“ DESIRE PATH (mit Arbeiten von Michael M.C. Driesch, Markus Henschler, Juliana Paek), die im Kunstverein Leverkusen und im Proberaum vom Museum Morsbroich zu sehen ist, bietet kunstbar exklusiv

  • einen gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung
  • offenen Artist Talks
  • Sound von und mit DJ MC Driesch
  • Raum für spannende Gespräche
  • Cocktails, die wir dank der Unterstützung durch die Schlossgastronomie des Herkenrath Hofs zu einem Sonderpreis anbieten können