Cihan Çakmak, when we leave, 2024 (2018 − ongoing), FineArt Print auf Aludibond, gerahmt, 75 x 100 cm, courtesy the artist © Cihan Çakmak
„Ich mache Kunst, weil ich muss. Ich sollte keine Kunst machen. Meine Mutter sagt. Die Männer in der Kunstwelt sagen. Die Kunstwelt sagt. Aber ich mache. Ich sehe.“ − Cihan Çakmak
Das Museum Morsbroich freut sich, 2026 in seinem 75jährigen Jubiläumsjahr, die erste museale Einzelausstellung der aufstrebenden Künstlerin Cihan Çakmak (*1993, lebt und arbeitet in Berlin und Lissabon) zu zeigen. In ihren Arbeiten setzt sich Cihan Çakmak, die als Tochter kurdischer Einwanderer aus der Türkei in der Nähe von Worpswede aufwuchs, mit aktuellen Fragen zu Herkunft, Identität, generationsübergreifende Traumata und feministischer Selbstbehauptung auseinander.
Neben Fotografien sowie Video- und Soundarbeiten widmet sich die Ausstellung erstmals auch umfassend den Zeichnungen von Cihan Çakmak, die in die intime und momenthafte Innenwelt eines Ichs blicken lassen – ein suchendes, fragiles und zugleich wütendes wie selbstbestimmtes Ich; ein Ich, das stellvertretend für viele auf dieser Welt steht, das sich nicht versteckt, sondern sichtbar macht.
Zur Ausstellung erscheint ein begleitender Katalog, unterstützt durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung im Rahmen des Förderpreises „Kataloge für junge Künstler*innen“.
Kuratorin der Ausstellung: Thekla Zell
Eröffnung: Sonntag, 12. Juli 2026, 12 Uhr
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