Schauraum

13. Mai – 31. Dezember 2023

Schauraum

 

Sind Sie Sammler*in? Wir sind Sammler, denn sammeln zählt zu den klassischen Kernaufgaben eines Museums. Das Sammeln ist auch eines der entscheidenden Merkmale, die ein Museum von allen anderen Arten von Ausstellungshäusern unterscheidet. Museum Morsbroich hat eine wunderbare Sammlung von Werken der Kunst, die vorwiegend nach dem 2. Weltkrieg entstanden. Das Museum Morsbroich hat aber keine Räumlichkeiten für die dauerhafte Präsentation dieser Sammlung, auch nicht von Teilen der Sammlung.

Mit diesem Raum und auch mit dem Graphischen Kabinett in der oberen Etage möchten wir Ihnen als unseren Gästen zumindest kontinuierlich kleine Einblicke in unsere Sammlung geben. Wir wagen dabei ein Experiment und überlassen es Ihnen, die Auswahl zu treffen, welches Werk unserer Sammlung jeweils zu sehen ist.

Wissen Sie, dass kein Kunstwerk ohne Sie als Betrachter*in über­ haupt existiert? In diesem Raum geht es um die Ermöglichung einer konzentrierten Werkerfahrung, besser Werkproduktion. Denn Ihre Werkrezeption ist eine Werkproduktion. Die Zeichnerin Sandra Boeschenstein und die Autorin Barbara Köhler haben das poetisch einmal sehr schön formuliert: »Von der Warte des Kunstwerks aus gesehen, ist der Betrachter eine Gegenwarte. Gegen- wärtigkeit entsteht. Diese Bewegung kann konkretisieren und erweitern, sie vermag konkretisierend zu erweitern, räumlich wie zeitlich. Körperlich: Die Anwesenheit des Kunstwerks wird durch die Anwesenheit des Betrachters realisiert, also vehement.«

Im Raum finden Sie ein großes Lagerregal mit etwa dreißig Werken aus unserer Sammlung, ein Bibliotheksregal, in dem Sie Bücher zu Künstler*innen aus unserer Sammlung finden, einen kleinen Lesetisch mit Stuhl, der Sie zur Lektüre einladen möchte, sowie eine rote Bank. Die Bank steht gegenüber einer Wand und auf dieser Wand hängt ein Werk:

1 Werk, 1 Bank, 1 Betrachter*in

Das ist letztlich die Essenz unseres Schauraums. Jeweils nur ein Werk der Malerei wartet auf Sie. Es geht um die Präsenz eben dieses einen Werkes und von Ihnen als Betrachter*in. Denn ein Kunstwerk ist überhaupt nur präsent in der Zeit seiner Betrachtung. Sie als Betrachter*in sind gefordert, sich selbst Zeit zu nehmen, am besten mehr Zeit als ›notwendig‹. Geben sie Ihre Zeit dem Werk – und Ihren eventuellen Mitbetrachter*innen. Vor allem trauen Sie Ihren Sinnen. Lassen Sie die jeweilige Malerei wirken. Wenn Sie dann mehr erfahren wollen, greifen Sie ins Bücherregal.

 

Wie kann ich ein Bild auswählen?

Kommen Sie vorbei, rufen Sie uns an +49 (0)214 406-4500 oder senden Sie uns eine E-Mail an sandra.wiele@museum-morsbroich.de. Wir haben eine Auswahl für Sie vorbereitet, die Sie hier auch künftig einsehen werden können Wir wechseln immer Montags und Freitags, danach können Sie sich Ihr Bild in Ruhe anschauen.

Wenn Sie öfters kommen möchten, sichern Sie sich am besten unsere Jahreskarte: Für € 25 ein Jahr lang Eintritt.

 

Termine

Derzeit sind folgende Termine vergeben:

Achtung: Das kann sich schneller ändern, als diese Seite sich aufbaut :-) Fragen sie deshalb!

Mai: 17. - 19. / 20. - 22. / 24. - 25. / 26. - 29. / 31. - 2.6.
Juni: 3. - 6. / 7. - 9. / 10. - 12. / 14. - 16. / 17. - 19. / 28. - 30.
Juli: 1. - 3. / 15. - 17. / 19. - 21. / 22. - 24.
August: 2. - 4. / 5. - 7. / 9. - 11. / 12. - 14. / 16. - 18. / 19. - 21. / 23. - 25. / 26. - 28. / 30. - 1.9.
September: 2. - 4. / 6. - 8. / 9. - 11. / 13. - 15. / 16. - 18. / 30. - 2.10
Oktober: 30. - 2. 
November:
Dezember: 23. - 26. / 27. - 29.

Das Projekt läuft bis Ende 2022.

 

 





























Schauraum

13. Mai – 31. Dezember 2023

Schauraum

 

Sind Sie Sammler*in? Wir sind Sammler, denn sammeln zählt zu den klassischen Kernaufgaben eines Museums. Das Sammeln ist auch eines der entscheidenden Merkmale, die ein Museum von allen anderen Arten von Ausstellungshäusern unterscheidet. Museum Morsbroich hat eine wunderbare Sammlung von Werken der Kunst, die vorwiegend nach dem 2. Weltkrieg entstanden. Das Museum Morsbroich hat aber keine Räumlichkeiten für die dauerhafte Präsentation dieser Sammlung, auch nicht von Teilen der Sammlung.

Mit diesem Raum und auch mit dem Graphischen Kabinett in der oberen Etage möchten wir Ihnen als unseren Gästen zumindest kontinuierlich kleine Einblicke in unsere Sammlung geben. Wir wagen dabei ein Experiment und überlassen es Ihnen, die Auswahl zu treffen, welches Werk unserer Sammlung jeweils zu sehen ist.

Wissen Sie, dass kein Kunstwerk ohne Sie als Betrachter*in über­ haupt existiert? In diesem Raum geht es um die Ermöglichung einer konzentrierten Werkerfahrung, besser Werkproduktion. Denn Ihre Werkrezeption ist eine Werkproduktion. Die Zeichnerin Sandra Boeschenstein und die Autorin Barbara Köhler haben das poetisch einmal sehr schön formuliert: »Von der Warte des Kunstwerks aus gesehen, ist der Betrachter eine Gegenwarte. Gegen- wärtigkeit entsteht. Diese Bewegung kann konkretisieren und erweitern, sie vermag konkretisierend zu erweitern, räumlich wie zeitlich. Körperlich: Die Anwesenheit des Kunstwerks wird durch die Anwesenheit des Betrachters realisiert, also vehement.«

Im Raum finden Sie ein großes Lagerregal mit etwa dreißig Werken aus unserer Sammlung, ein Bibliotheksregal, in dem Sie Bücher zu Künstler*innen aus unserer Sammlung finden, einen kleinen Lesetisch mit Stuhl, der Sie zur Lektüre einladen möchte, sowie eine rote Bank. Die Bank steht gegenüber einer Wand und auf dieser Wand hängt ein Werk:

1 Werk, 1 Bank, 1 Betrachter*in

Das ist letztlich die Essenz unseres Schauraums. Jeweils nur ein Werk der Malerei wartet auf Sie. Es geht um die Präsenz eben dieses einen Werkes und von Ihnen als Betrachter*in. Denn ein Kunstwerk ist überhaupt nur präsent in der Zeit seiner Betrachtung. Sie als Betrachter*in sind gefordert, sich selbst Zeit zu nehmen, am besten mehr Zeit als ›notwendig‹. Geben sie Ihre Zeit dem Werk – und Ihren eventuellen Mitbetrachter*innen. Vor allem trauen Sie Ihren Sinnen. Lassen Sie die jeweilige Malerei wirken. Wenn Sie dann mehr erfahren wollen, greifen Sie ins Bücherregal.

 

Wie kann ich ein Bild auswählen?

Kommen Sie vorbei, rufen Sie uns an +49 (0)214 406-4500 oder senden Sie uns eine E-Mail an sandra.wiele@museum-morsbroich.de. Wir haben eine Auswahl für Sie vorbereitet, die Sie hier auch künftig einsehen werden können Wir wechseln immer Montags und Freitags, danach können Sie sich Ihr Bild in Ruhe anschauen.

Wenn Sie öfters kommen möchten, sichern Sie sich am besten unsere Jahreskarte: Für € 25 ein Jahr lang Eintritt.

 

Termine

Derzeit sind folgende Termine vergeben:

Achtung: Das kann sich schneller ändern, als diese Seite sich aufbaut :-) Fragen sie deshalb!

Mai: 17. - 19. / 20. - 22. / 24. - 25. / 26. - 29. / 31. - 2.6.
Juni: 3. - 6. / 7. - 9. / 10. - 12. / 14. - 16. / 17. - 19. / 28. - 30.
Juli: 1. - 3. / 15. - 17. / 19. - 21. / 22. - 24.
August: 2. - 4. / 5. - 7. / 9. - 11. / 12. - 14. / 16. - 18. / 19. - 21. / 23. - 25. / 26. - 28. / 30. - 1.9.
September: 2. - 4. / 6. - 8. / 9. - 11. / 13. - 15. / 16. - 18. / 30. - 2.10
Oktober: 30. - 2. 
November:
Dezember: 23. - 26. / 27. - 29.

Das Projekt läuft bis Ende 2022.

 

 





























Veranstaltungen

Wunschwochenende im Parklabyr
3. Dezember, 4. Dezember

Samstag, 3. Dezember, 11 – 17 Uhr
Sonntag, 4. Dezember, 11 – 17 Uhr

 

Am kommenden Wochenende aktivieren die Künstler*innen Margit Czenki und Christoph Schäfer wieder das Parklabyr im Museum Morsbroich. Der Eintritt zum Planungs-Studio im Schloss ist frei.

Im Auftrag des Museum Morsbroich und der Stadt Leverkusen wird das Hamburger Künstler*innen-Duo in den nächsten Jahren den Park überarbeiten und als Ensemble aus Kunst, Garten und Stadtgesellschaft neu definieren – zusammen mit der interessierten Bevölkerung. Margit Czenki sagt dazu: „Wir möchten mit dem Wissen der Nutzer*innen des Parks und des Schlosses die Frage beantworten: Was muss der Schlosspark in Zukunft können? Was könnte dort passieren?“

Wer Lust hat, sich auf künstlerische Umwege zu begeben, ist Samstag und Sonntag herzlich eingeladen im Gartenzimmer des Schlosses zu zeichnen, zu denken und Ideen zu entwickeln. Christoph Schäfer: „Unsere Tools bieten Personen aller Altersgruppen Möglichkeiten und Herausforderung, um auf neue Ideen zu kommen.“

Besonders dringlich suchen die beiden zur Zeit Motive und Entwürfe für die barocke Wasserachse im Park, die möglicherweise schon recht bald wieder baulich und ökologisch hergerichtet wird. Doch eine schlichte Brücke wäre den beiden für die geliebte Parkanlage zu wenig. So fragen sie auf einem der Arbeitsbögen: „Welcher Leidenschaft würden Sie eine Brücke widmen? Und wie sähe diese aus?“.

  • Am „Wunsch-Weekend“ sind die Künstler*innen durchgängig anwesend.
  • Auch außerhalb dieser Tage ist der Zugang zum Planungs-Studio im Museum Morsbroich zu den üblichen Öffnungszeiten immer frei.
Artist Talk: Schirin Kretschmann – WELL, COME
1. Dezember

18 Uhr

Eintritt frei

Moderdeation: Thekla Zell

Schirin Kretschmann (*1980) untersucht in ihren Arbeiten die Spezifik von vorhandenen Situationen und Orten. Was macht einen Ort aus, welche Besonderheiten, Eigenschaften und Geschichte bringt er mit sich? Was macht ihn für uns sichtbar, was nehmen wir von ihm wahr und was nicht? Die von Schirin Kretschmann gewählten Materialien und Verfahren sind dabei immer auf einen (zeitlichen) Prozess der Veränderung und Erweiterung ausgelegt, der Potenziale wie auch scheinbar unsichtbare Ereignisse und Handlungen sichtbar werden lässt.

Im gemeinsamen Gespräch mit Kuratorin Thekla Zell gibt Schirin Kretschmann Einblicke in ihre künstlerische Praxis und teilt erste gedankliche Ansätze zu einem neuen ortsspezifischen Projekt, das sie in den nächsten Jahren im Außenraum des Museum Morsbroich entwickeln wird. Hierbei setzt sie sich mit der besonderen Situation des „Ankommens & Einparkens“ und der Frage nach einem visuellen wie gedanklichen Übergang zwischen dem Vorbereich der Anlage und dem eigentlichen Museum auseinander.

Schirin Kretschmann (*1980 in Karlsruhe) lebt und arbeitet in Berlin und München. Seit 2020 lehrt sie als Professorin für Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste München. Sie hat zahlreiche Arbeiten für den öffentlichen Raum sowie für internationale Galerien und Institutionen entwickelt.

www.schirinkretschmann.de

Familienführung
6. November, 4. Dezember

Jeden 1. Sonntag im Monat um 14 Uhr schauen wir in die Ausstellung, stellen uns Fragen, wundern uns, staunen und schmunzeln gemeinsam.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bei Lucia Riemenschnitter, Leitung der Kunstvermittlung:

  • Telefon +49 214 406 – 45 18
  • E-Mail: kunstundbildung@museum-morsbroich.de
KUNSTGENUSS. 22/23: spielzeit
8. November, 24. Januar, 31. Januar

jeweils um 14.30 Uhr
 

In der Führung „22/23: spielzeit“ schauen wir uns vorrangig die Räume der Künstler*innen an, die zur „Werkstatt Morsbroich 2022 – 26“ gehören. Welche Ideen haben sie schon für das Ensemble Morsbroich entwickelt?

Hat Harald F. Müller das Treppenhaus weiter in Zinnoberrot gestaltet? Oder hat er weitere Farben dazu genommen? Wie sehen die mobilen Gärten von Gabriela Oberkofler inzwischen aus? Haben die Besucher Ideen für den Schlosspark im Raum von Christoph Schäfer & Margit Czenki hinterlassen? Welche Ideen hat Tilo Schulz für den inneren Park vor und hinter dem Schloss entwickelt? Und hat Mark Dion sein Hexenhäuschen („The Witchesʼ Cottage“) schon eingerichtet?

Sigrid Ernst-Fuchs wird in der Führung die Intentionen der Künstler*innen erläutern.

Für jeden Termin ist eine Anmeldung bis zum Freitag, 12 Uhr mit Rückrufnummer unbedingt erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 12,50 € pro Person und beinhaltet den Eintritt, die Führung und Kaffee und Kuchen.

Wenden Sie sich gern an Claudia Leyendecker unter Telefon +49 (0)214 406-4510 oder per E-Mail an claudia.leyendecker@museum-morsbroich.de!

Außerhalb dieser Termine können Sie auch separat Führungen mit anschließendem Gespräch bei Kaffee und Kuchen vereinbaren. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zweölf Personen.